Über die Initiatoren

Ganz normale Bürger

Wir sind Privatleute aus Norderstedt und Umgebung. Wir glauben, dass man in diesem nahen, nachbarschaftlichen Umfeld am besten und schnellsten Veränderungen anstoßen kann.

Wir handeln nicht aus kommerziellem Interesse,

sondern sind Idealisten mit einem engen Bezug zur Realität.

Wir sind nicht mit Herstellern oder Installateuren verbandelt. Wenn wir solche erwähnen oder verlinken, dann nicht weil wir Provisionen verdienen wollen, sondern weil wir sie der Erwähnung wert halten.

Für eine Zukunft unserer Kinder und Enkel

Wir, die heute handlungsfähigen Generationen der 40-, 50-, 60-, 70-Jährigen, sollten es einmal besser haben, als ihre Eltern und Großeltern. Das hatten wir!

Aber können wir diesen Wunsch auch noch für unsere Nachkommen ehrlich aufrecht erhalten?

In ihrem tiefsten Inneren wissen die meisten Menschen, dass wir so wie bisher nicht weitermachen können. Sie (und wir) fordern die Politik zum Handeln gegen die Klimakrise auf. Dabei muss es aber nicht bleiben. Wir leben in einer Marktwirtschaft und die Nachfrage schafft Märkte.

Alle, die sich jetzt dafür entscheiden z.B. ihren eigenen Strom zu produzieren, verändern die Welt nur ein klein wenig zum Besseren.

Aber wir Norddeutschen wissen: Kleinvieh macht auch Mist!

Martin Oster
Ich bin Mitte 40 und verdiene mein Geld mit EDV.

Auf dem Flachdach meines Bungalows habe ich im Sommer 2018 eine 12 kWp Photovoltaikanlage installieren lassen.

Seitdem bin ich von April bis Oktober unabhängig von meinem Stromlieferaten (ein reiner Ökostromanbieter) und ich trage auch noch zur Gesamtenergieerzeugung bei, indem ich tagsüber Strom in das öffentliche Netz verkaufe.

Weil ich mich auch für einen 9,3 kWh Stromspeicher entschieden habe, kann ich meine abendlichen und nächtlichen Verbräuche in diesen Monaten aus meiner eigenen Stromprodution decken.

Da ich fast ausschließlich mit dem Fahrrad die 7 km zur Arbeit fahre, kann mein Elektroauto tagsüber direkt über die Photovoltaikanlage "betankt" werden.

Apo
Ich bin Anfang 60 und habe mein Geld mit EDV verdient.

Ich habe meine Doppelhaushälfte im Sommer 2019 mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.

Über meine Planungen und den Projektverlauf berichte ich in meinem Bautagebuch.

Als Rentner habe ich die Möglichkeit, meinen Stromverbrauch flexibel an den Sonnenschein anzupassen: Scheint die Sonne, dann werfe ich die Waschmaschine an und nutze danach den "Solartrockner" auf der Wäscheleine.

Außerdem nehme ich am Forschungsprojekt NEW 4.0 der Stadtwerke Norderstedt teil. Dabei werden vier Steckdosen im Haushalt immer dann zugeschaltet, wenn überschüssiger Windstrom in das Netz fließt, der sonst abgeschaltet werden müsste.

Ich fahre ein Elektroauto, das ich nachts mit diesem Windstrom oder eben tagsüber vom eigenen Dach mit überschüssigem Solarstrom auflade.